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  • Jens Fischer Rodrian

Wo wir sind

Es ist besorgniserregend, dass die demokratischen Oppositionsparteien Ihrer Aufgabe, kritische Fragen zu stellen, bei dem Thema Corona kaum nachkommen. Die Grünen, die viel in den letzten Jahrzehnten erreicht haben, die immer wieder Hoffnungsträger waren, u.a. durch Ihren konsequenten Schulterschluss mit “Fridays for Future", scheinen bei dem Thema unkritisch und handlungsunfähig zu sein. Darüber hinaus kündigt ausgerechnet die Landesregierung in Baden-Württemberg (mit einem grünen Ministerpräsidenten), völlig fragwürdige Maßnahmen bei nicht Einhaltung der Hygieneregeln während der Quarantäne an, u.a. die Möglichkeit, die betroffene Person in die Psychiatrie einzuweisen.

Es ist beunruhigend, dass die Fragen, die man jetzt stellen muß, den Rechten im Bundestag überlassen werden, die es aus rein populistische Gründen tun, um fallenden Umfragewerten entgegen zu wirken, sicherlich nicht wegen rechtsstaatlicher Bedenken oder aus Überzeugung und Empathie gegenüber den vielen besorgten Experten, Wissenschaftlern und Bürgern. Dieses Thema darf der AFD nicht überlassen werden.

Es ist völlig inakzeptabel, Teilnehmer unterschiedlichster Demos und Mahnwachen im Vorfeld in die rechte Ecke zu stellen, wie es Regierungsmitglieder und ein Großteil der Medien immer wieder tun. Solo-Selbständige, die sich im freien Fall befinden, Menschen aus der Unterhaltungsbranche, die kaum Unterstützung finden, Studentinnen und Studenten, Schülerinnen und Schüler, die um Ihre Zukunft besorgt sind, Eltern, die Ihren Kinder in den Schulen keine Masken zumuten wollen, ältere Damen und Herren, die lieber Ihre Angehörigen sehen wollen als sich der Bevormundung des Staates zu beugen und es entschieden ablehnen, in Isolation zu leben und zu sterben, alles egoistische Spinner oder Esoteriker aus der rechten Ecke? Wohl kaum.

Alle, die sich seit Monaten Gedanken zu dem angesprochenen Thema machen, das Handeln der Regierung kritisch sehen und die Zeit aufwenden, sich detailliert und umfangreich zu informieren, (u.a. durch die akribische Arbeit des SCA - Stiftung Corona Ausschuss, dokumentiert von OVALmedia), werden auch am 1.8.20 nicht unkritisch sein und sehr genau hinschauen, ob sich Rechte im Publikum oder auf der Bühne befinden und sich von Ihnen klar distanzieren. Auch in diesem Fall braucht es keine Bevormundung, weder von der Regierung, noch von der Presse.

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